Preis auf Anfrage
Manche Artikel haben keinen Katalogpreis, der für alle passt: erklärungsbedürftige Produkte, projektbezogene Kalkulationen, Mengen mit Verhandlungsspielraum. Für solche Fälle blendet „Preis auf Anfrage" bei einem Produkt den Preis aus und ersetzt den Kaufen-Button durch eine Angebotsanfrage. Der Kunde fragt an, der Händler kalkuliert und schickt ein Angebot zurück.
Was den Preis ausblendet
Zwei voneinander unabhängige Schalter steuern, ob ein Produkt „Preis auf Anfrage" zeigt.
Der erste sitzt am Produkt. Das Plugin legt bei der Installation das Zusatzfeld avellon_price_on_request an, einen Schalter im Feld-Set „B2B+ Quotes", zu finden am Produkt in der Administration unter Spezifikationen. Ist er gesetzt, verschwinden bei genau diesem Produkt Preis und Kaufen-Button, und zwar für jeden Besucher.
Der zweite gilt global, aber nur für Gäste. Die Einstellung hidePricesForGuests („Preise für Gäste ausblenden (Preis auf Anfrage)", Standard aus) blendet bei nicht eingeloggten Besuchern die Preise sämtlicher Produkte aus. Eingeloggte Kunden sehen ihre Preise weiterhin. Die Einstellung steht in der Konfiguration.
Beide Schalter greifen nebeneinander: Das Zusatzfeld betrifft ein einzelnes Produkt für alle, hidePricesForGuests alle Produkte, aber nur für Gäste.
Im Storefront
Auf der Produktseite steht im Kaufen-Bereich „Preis auf Anfrage" statt einer Zahl. Was darunter erscheint, hängt am Login.
Ein eingeloggter Kunde bekommt ein Mengenfeld, ein optionales Nachrichtenfeld und den Button „Preis anfragen". Ein Klick legt eine Angebotsanfrage für genau dieses Produkt an, ohne Umweg über den Warenkorb, und markiert das Angebot als „Preis auf Anfrage".
Ein Gast sieht stattdessen „Anmelden & Preis anfragen" und landet auf der Anmeldung. Anfragen kann nur, wer eingeloggt ist.
Preise bleiben verborgen, bis das Angebot steht
Ein als „Preis auf Anfrage" markiertes Angebot zeigt dem Kunden im Konto zunächst keine Preise, solange es requested oder in_progress ist. An ihrer Stelle steht „Die Preise teilen wir Ihnen mit unserem Angebot mit." Erst wenn der Händler das Angebot sendet (Status sent), werden die Preise sichtbar und der Kunde kann annehmen.
Ab dem Senden verhält sich das Angebot wie jedes andere. Der weitere Weg über Annahme und Bestellung steht im Angebots-Workflow.